Zwei Teams treten gegeneinander an. Auf dem Tisch liegen 25 Wortkarten, und je ein Geheimdienst-Chef pro Team kennt, welche Wörter zur eigenen Mannschaft gehören. Mit einem einzigen Hinweiswort plus einer Zahl müssen sie ihr Team auf möglichst viele richtige Begriffe lenken – ohne versehentlich auf die Karten des Gegners oder gar den tödlichen Attentäter zu zeigen.
Der Reiz liegt in der Mehrdeutigkeit: «Tier, 3» könnte gleich mehrere Karten meinen, aber die Verbindung muss präzise genug sein, dass das Team sie nachvollzieht. Das fördert assoziatives Denken, Wortschatz und – auf der Ratenden-Seite – das Hineinversetzen in die Gedankenwelt des Hinweisgebers. Die Diskussionen im Team sind oft die halbe Miete.
Codenames ist ein moderner Party-Klassiker, der in grösseren Runden glänzt und in Minuten erklärt ist. Für Familien eignet er sich ab etwa Jugendalter, je nach Wortschatz auch früher in gemischten Teams. Wer gerne mit Sprache jongliert, bekommt hier eines der besten gesellschaftlichen Wortspiele überhaupt.



