Vier verdeckte Karten vor sich, nur zwei davon kennt man am Anfang: Wie bei Biberbande gilt es, die eigene Auslage möglichst niedrig zu halten – ziehen, tauschen, und mit Spezialkarten heimlich spitzeln oder Karten vertauschen. Wer glaubt, vorne zu liegen, ruft «Cabo!» und beendet die Runde.
Cabo ist konzentriertes Arbeitsgedächtnistraining mit Pokerface: Man muss die eigenen (und möglichst auch fremde) Karten im Kopf aktualisieren, jede Tauschaktion einpreisen und den richtigen Moment für den Rundenstopp abpassen. Der «Kamikaze»-Sonderfall belohnt sogar mutiges Umdenken.
Der Geheimtipp unter den Merk-Kartenspielen: kleine Schachtel, kurze Runden, überraschend viel Spieltiefe. Für Familien, denen Biberbande irgendwann zu brav wird, die perfekte nächste Stufe – und bei Jugendlichen erstaunlich beliebt.



